Biosphäre Bliesgau entdecken und geniessen

Touren-Angebote


1 - "Mit dem Freizeit-Ticket in die Biosphäre Bliesgau"
             Mit dem Bus und zu Fuß zum Genuss

Bei diesem Angebot erfolgt die An- und Abreise der Wanderung bewusst mit dem Öffentlichen Personen-Nahverkehr (ÖPNV), um die Möglichkeiten
zu erleben, die das Freizeit-Ticket für Wanderer im Saarpfalzkreis bietet.
Dieses Angebot wurde von mir in Zusammenarbeit mit der Saarpfalz-Touristik und dem Saarpfalzkreis entwickelt und wird auch gemeinsam angeboten. Sie finden es auch im Katalog für Gruppenangebote der Saarpfalz-Touristik.
 
Start: Homburg Hbf, 11h17, Linie 501 (Biosphärenbus) oder
           Kleinblittersdorf Bahnhof, 11h11, Linie 501
        ( ! nur Samstag oder Sonntag oder an Feiertagen ! )

Die Teilnehmer können ab allen Haltestellen der Linie 501 zwischen Homburg bzw. Kleinblittersdorf und Wolfersheim mitfahren.

Auf der Strecke nach Wolfersheim lassen Sie sich die Besonderheiten des Biosphärenreservats Bliesgau erzählen. In Wolfersheim beginnt die gemeinsame Wanderung der beiden Gruppen.
Die Wanderung führt zunächst über gut ausgebaute Feldwege zum Café Saisonal in Herbitzheim, wo eine gemütliche Rast mit selbstgebackenem Kuchen und duftendem Kaffee eingelegt wird.
Weiter geht es im Frühjahr und Sommer nach Gersheim zum Orchideengebiet, mit kurzen Erläuterungen zu diesem wichtigen Lebensraum für Pflanzen und Tiere und dann weiter zum Historischen Bahnhof Gersheim.
Im Herbst führt die Wanderung von Herbitzheim nach Rubenheim ins Museum für dörfliche Alltagskultur und Aberglauben. Dort wird Sie Herr Altenkirch begeistern. Anschließend geht es von dort mit dem Bus zum Historischen Bahnhof Gersheim.

In Gersheim haben Sie die Möglichkeit, im Historischen Bahnhof einzukehren, allerdings auf eigene Kosten.

Die gemeinsame Rückfahrt nach Homburg bzw. Kleinblittersdorf erfolgt wieder mit dem Biosphärenbus. Die Abfahrtzeit wird von der Gruppe vor Ort festgelegt.
 
Gehzeit: reine Gehzeit etwa 2h (gesamt 8km)
          mit Busfahrten, Pausen und Einkehr ergibt sich eine kleine Tagestour


Termine 2020: Samstag 16.05.20
                Samstag 11.07.20
                Samstag 17.10.20

                 ! Anmeldung unbedingt erforderlich !
            
                weitere Termine nach Vereinbarung
                (nur an Wochenenden und Feiertagen)
               
                telefonisch: 06841-104-7174 
                per e-mail: touristik@saarpfalz-kreis.de

Teilnehmerzahl: minimal 8, maximal 20

Kosten: auf Anfrage, je nach Gruppengröße




2 - "Der Bliesgau-Ölweg"

Von der Ski- und Wanderhütte Kirrberg aus führt die Wanderung über die Felder auf dem "Weißen Triesch", dem höchsten Bergrücken der Region. Von da hat man einen besonders schönen Rundblick über die Hügel des Bliesgaus, der nördlichen Vogesen, ins Pfälzer Bergland und ins nördliche Saarland.
Weiter geht es zum "Bliesgau-Ölweg". Hier können in jedem Jahr, von Mitte Juli bis in den September, die Pflanzen von der Blüte bis zur Ernte beobachtet werden, aus denen die heimischen Speiseöle in der Ölmühle Berghof Einöd kalt-gepresst werden. Aber auch andere interessante und seltene Pflanzen sind, in jedem Jahr wechselnd, zu sehen.
Anschließend können die besonderen, heimischen Speiseöle in der Ölmühle im Rahmen einer "Ölprobe" verkostet werden.
Zeitbedarf insgesamt: etwa 4 Stunden, davon 2 Stunden reine Gehzeit.

Termin  2020:   Sonntag 19.07.2020
                                          
Treffpunkt:       Sonntag, 10 Uhr, Parkplatz Ski- und Wanderhütte
                                                    Kirchbergstraße/L 214, HOM-Kirrberg

Mindestteilnehmerzahl: 10 Personen
Kosten pro Person: 5,00 € plus 1,50 € in der Ölmühle für Verkostung
! Anmeldung erforderlich !

Termine für Gruppen nach Vereinbarung.

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3- "Von den Schlangenhöhlen zur Bliesgau Öl- und Senfmühle"

Die Wanderung führt zunächst vom Römermuseum zum geologischen Lehrpfad an der Ski- und Wanderhütte in Homburg-Schwarzenacker, wo die Gesteinsarten zu sehen sind, die dem Bliesgau seine sanfte Gestalt geben.
Sie bekommen Einblick in die Geschichte der "Schlangenhöhlen" und wandern durch einen Teil der Kernzone des Biosphärenreservats Bliesgau zur Ölmühle auf dem Berghof Einöd.
Dort lernen Sie die heimischen Pflanzen kennen, aus denen die besonderen kalt-gepressten Speiseöle hergestellt werden. Im Rahmen einer "Ölprobe" können Sie den Unterschied zu herkömmlichen Speiseölen schmecken.
Auch die dort nach eigenen Rezepten hergestellten Senfsorten, Amaranth und andere Bliesgau-Produkte können Sie kosten.
Zeitbedarf insgesamt: etwa 4 Stunden, davon 1,5 Stunden reine Gehzeit.

Mindestteilnehmerzahl: 10 Personen
Kosten pro Person: 5,00 € plus 1,50 € in der Ölmühle für Verkostung
! Anmeldung erforderlich !

Termine nur für Gruppen nach Vereinbarung.

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4 - "Die Schlossberg-Tour einmal anders"


Die "Schlossberg-Tour" ist ein Premium-Wanderweg, bestens markiert mit einem gelben Turm auf weißem Feld.
Diese Wanderung biete ich als geführte Wanderung an, um Sie mit dem geschichtlichen Hintergrund von "Schloss Karlsberg", den noch in Resten vorhandenen Schönheiten der "Karlslust", der ehemaligen Schlossgarten-Anlage, dem "Stumpfen Gipfel" und der "Merburg" vertraut zu machen.

Die Wanderung führt auf guten Wegen fast nur durch Mischwald und ist daher auch im Sommer angenehm zu begehen. Für diese 14km lange Tour ist eine mittlere Kondition erforderlich.
Es werden zwei Pausen eingelegt, dabei gilt das Prinzip der Selbstversorgung.
Zeitbedarf insgesamt: etwa 6 Stunden, davon reine Gehzeit etwa 4 Stunden.

Termine und Kosten nach Vereinbarung (nur Gruppen)




5 - "Die Römer in Schwarzenacker"

Mit einem Besuch im Römermuseum in Homburg-Schwarzenacker bietet sich die Möglichkeit, einen Einblick in das Leben der Römer zu erhalten. Hier wurden große Teile eines gallo-römischen Vicus ausgegraben und teilweise rekonstruiert.

Schwarzenacker war offensichlich bereits um 1600 v.Chr. besiedelt, was jüngere Ausgrabungsfunde belegen. Die später hier lebenden Kelten (Mediomatriker) passten ihre Lebensweisen, nach der Eroberung durch die Römer unter Cäsar, schnell den römischen Gewohnheiten an. Dadurch entwickelte sich in der Nähe des Kreuzungpunktes zweier wichtiger Heerstraßen (von Trier nach Straßburg und von Metz nach Worms) eine große Ansiedlung von Händlern und Handwerkern.
Diese wurde bei Raubzügen der Franken und Alemannen um 276 n.Chr. zerstört. Im 4. Jahrhundert kehrte für kurze Zeit wieder Leben ein, dann geriet der Ort in Vergessenheit. Erst die Mönche vom gegenüberliegenden Kloster berichten im 12. Jh., dass sie beim Pflügen der "schwarzen Äcker" auf Reste einer großen Anisedlung stießen.
Erste Grabungen fanden im 18. Jh. durch Christian von Mannlich im Auftrag von Herzog Karl II August statt.
Erste systematische Grabungen erfolgten erst in den 1950er Jahren unter Prof. Dr. Alfons Kolling.

Die Führung durch die Ausgrabungen und rekonstruierten Gebäude dauert etwa eine Stunde. Die aktuellen Kosten sind über den Link zur Internetseite des Römermuseums zu ersehen.

Termine nur für Gruppen nach Vereinbarung

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